Samstag, 17. Februar 2018

Wie ich aus einem Pinguin einen Elefanten machte

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Titel:  Wie ich aus einem Pinguin einen Elefanten machte

Autor: Susan Tan

Verlag: cbt

Genre: Kinderbücher

Seitenanzahl: 240

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»Woher kommst du denn?« Das wird Zilla oft von wildfremden Menschen gefragt und sie antwortet immer ganz irritiert: »Na, aus dem Bauch meiner Mutter.« Dabei sollten die Erwachsenen doch eigentlich wissen, wie das geht! Als sie in der Schule wegen der Schnecken, die sie bei ihren Großeltern so gerne isst, ausgelacht wird, fällt Zilla zum ersten Mal auf, dass ihre Familie ein bisschen anders ist. Aber sie lässt sich nicht beirren – für ihre Freunde ist Zilla nicht das Mädchen, deren Familie zur Hälfte chinesische Wurzeln hat, sondern das Mädchen, das so unheimlich gut Geschichten erzählen kann, dass sie später einmal Bestseller-Autorin werden will.

(Quelle cbt Verlag)

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Das Cover des Buches ist passend und ansprechend gestaltet mit liebevollen Zeichnungen. Mit 240 Seiten ist das Buch für die angegebene Altersklasse nicht gerade dünn, jedoch durch die große und für Kinder angenehme Schrift und auch die vielen eingebauten Zeichnungen ist man dann doch recht schnell durch die Geschichte.

Ich finde es etwas irritierend, das auf dem Klappentext Cilla steht, im Buch dann aber Zilla. Das hätte schon einheitlich sein sollen. In die Geschichte kommt man gut und schnell rein. Aufgrund der großen Schrift eignet sich das Buch auch gut für Leseanfänger.

Zilla liebt es Geschichten zu erzählen und schreibt diese für ihr Leben gerne auf. Da liegt es nicht fern, dass es ihr größter Wunsch ist, einmal Autorin zu werden. Sie ist sehr kreativ und fantasiereich. Ihre ganzen Fantasien teilt sie natürlich am liebsten mit ihren besten Freundinnen. Es ist eine wundervolle Mädchengeschichte. Alles dreht sich um Freundschaft und Toleranz. Die Geschichte ist in der Ich-Form erzählt mit viel Charme und Humor. Die liebevollen Zeichnungen runden diese wirklich gelungene Geschichte ab.

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Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und daher empfehle ich es gerne weiter. Eine Geschichte mit viel Witz und Charme, die sich sehr gut für die Altersklasse ab 8 Jahren eignet.


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                Ich danke dem cbt Verlag und dem Blogger-Portal für das Rezensionsexemplar

Montag, 12. Februar 2018

Die Oleanderfrauen

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Titel: Die Oleanderfrauen

Autor: Teresa Simon

Verlag: Heyne

Genre: Liebesroman

Seitenanzahl: 544

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Die Autorin führt den Leser nach Hamburg, inmitten von 2 Zeitepochen erlebt man die schicksalshafte Geschichte von Sophie

Hamburg 1936: Die siebzehnjährige Sophie Terhoven führt bislang ein unbeschwertes und unbekümmertes Leben. Sie ist die Tochter eines großen Hamburger Kaffeebarons und genießt viele Freiheiten, muss aber auch nach Standesregeln leben. Sie erlebt die erste Liebe aber diese darf nicht sein. Viele dunkle Geheimnisse und die Zeiten des Krieges werfen ihre Schatten voraus…

Hamburg 2016: Jule hat ein kleines Café das Strandperlchen eröffnet. Hier verwöhnt sie Ihre Gäste mit den tollsten Kaffee- und Kuchenkreationen. Es ist ihr Lebenstraum, doch eine angekündigte Mieterhöhung bringt ihren Traum ins Wanken. Johanna, eine ältere Dame, findet zufällig auf dem Dachboden ein Tagebuch. Sie bittet Jule es für sie neu zu schreiben. Die beiden Frauen sind sich schnell sympathisch jedoch ahnen sie nicht, dass sie mehr verbindet als sie denken…


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Teresa Simon nimmt den Leser in unterschiedlichen Zeitebenen mit in die zauberhafte Welt des Kaffees. Man erlebt zwei Handlungsstränge, einen in 1936, den anderen in 2016, beide spielen in Hamburg und scheinen auf den ersten Blick nicht wirklich etwas mit einander zu tun zu haben. Mit der Zeit sind diese immer mehr ineinander verwoben und nehmen den Leser förmlich mit. Besonders die Tagebucheinträge der Sophie Terhoven sind einfach spannend und mitreißend und man fiebert ihnen regelrecht entgegen.

Der Leser erlebt die Auswirkungen des Nationalsozialismus und wie sich alles immer dramatischer zuspitzt. Unerwartete Wendungen, emotionale und berührende Momente halten immer die Spannung, sodass es zu keiner Zeit langweilig wird. Man fühlt mit, spürt die Trauer und Verzweiflung einer Mutter, die ihr über alles geliebtes Kind abgeben muss, um es vor dem schlimmsten zu schützen und spürt, wie sie fast daran zerbricht. Man bangt und hofft mit den Protagonisten, hofft besonders mit Hannes, er könne dem Krieg irgendwie entkommen und in Sicherheit leben. Der Leitspruch der Familie: DUM SPIRO, SPERO (übersetzt: Solange ich lebe, hoffe ich) zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Die Hoffnung gibt ihnen immer neue Kraft.

Die Charaktere sind wunderbar authentisch beschrieben. Auch die Orte des Geschehens sind für den Leser so bildlich dargestellt, dass man sich gut an die Orte des Geschehens versetzen kann. Der Leser spürt, dass seitens der Autorin sehr viel Recherchearbeit geleistet wurde um die ganzen historischen Ereignisse zusammenzutragen und in die Geschichte einzubinden. Diese wundervolle mitreißende Geschichte wird abgerundet durch die tollen Rezeptideen am Ende des Buches.


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Diese Geschichte macht nachdenklich, gibt ganz viel historisches Wissen mit und weckt Emotionen. Einfach großartig ! Ich habe zu jeder Zeit mitgefiebert und gehofft.


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Donnerstag, 25. Januar 2018

Das Erbe der Rosenthals

Das Erbe der Rosenthals


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Titel:  Das Erbe der Rosenthals

Originaltitel: The German Girl

Autor: Armando Lucas Correa

Verlag: Bastei Lübbe

Genre: Literatur & Fiktion

Seitenanzahl: 432

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Armando Lucas Correa erzählt in seinem Debütroman die Geschichten zweier Mädchen – zwei Schicksale – eine gemeinsame Geschichte die sie verbindet. Die elfjährige Hannah muss 1939 mit ihrer Familie aus Berlin fliehen, da sie Juden sind und somit in dem nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr sicher leben können. Sie steigen auf ein Schiff, dass sie nach Kuba bringen soll, jedoch in Kuba angekommen, dürfen nur wenige Passagiere die St. Louis verlassen. Nur Hanna und ihre Mutter Alma dürfen einreisen …somit wird auch ihre Familie auseinander gerissen.

2014. Anna beginnt nach ihren Wurzeln zu suchen. Ihr Vater ist bei den Terroranschlägen des 9/11 ums Leben gekommen. Sie erhält einen Brief der Großtante aus Kuba. Hier findet sie Hinweise und ein paar Fotos. Sie beschließt gemeinsam mit Ihrer Mutter von New York nach Kuba zu reisen um die Rätsel ihrer Herkunft zu lösen


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Der Autor erzählt die Geschichte jeweils aus der Sicht der beiden Mädchen, diese wechseln sich jeweils in den Kapiteln ab. Das Buch selbst ist in vier Teile gegliedert, die Aufteilung ist nach den unterschiedlichen Zeitebenen der Geschichte. Die Gliederung in diese Epochen hat mir sehr gut gefallen und macht das Buch sehr abwechslungsreich. Die einzelnen Kapitel hätten sogar gerne etwas länger sein können, da man so sehr schnell zwischen den beiden Geschichten hin und her springt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, hätte ich das Buch, weil die Thematik so traurig und schockierend ist, sodass man das gelesene erstmal verdauen muss, nicht aus der Hand legen müssen, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen. Stück für Stück verschachteln sich die Geschichten die anfangs so unterschiedlich scheinen immer mehr ineinander. Dem Autor ist es hervorragend gelungen die Schicksale der beiden Mädchen immer mehr zu verzahnen.

Die Schicksale der beiden Protagonistinnen Hannah und Anna haben mich gefesselt und zu Tränen gerührt. Beide sind sie sehr sympathisch und mir ans Herz gewachsen. Das Erlebte geht einem sehr nahe, auch wenn die Geschichte von Hannah und Anna selbst Fiktion ist basiert es im Grunde auf wahren geschichtlichen Ereignissen. Der Kapitän der St. Louis hat damals versucht über 900 Passagiere nach Kuba in Sicherheit zu bringen. Dies ist auch am Ende des Buches im Nachwort mit den Erläuterungen über die geschichtlichen Ereignisse zu lesen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es als Einleitung steht um den historischen Hintergrund präsent zu haben, ich habe ehrlich gesagt das Nachwort eingangs vor Beginn des Buches gelesen um einfach zu wissen, was die Fakten waren.
Der Roman ist sehr tiefgründig, eindrucksvoll und hat mich durch den mitreißenden Schreibstil und das historische Thema absolut überzeugen können. Die Handlungen sind überzeugend bildlich geschildert, sodass man sich gut in das Geschehen reinversetzen kann.

Die historischen Hintergründe zum Ende des Buches zusammen mit Fotos und den Passagierlisten des Luxusliners St. Louis runden die GeschichIMG_7342te hervorragend ab.


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Das Familiendrama „ Das Erbe der Rosenthals“ hat mich zutiefst berührt und ich würde mir wünschen, dass es hierzu eine Verfilmung gibt. Ich kann diesen emotionalen Roman wärmstens weiterempfehlen!
                

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Mittwoch, 24. Januar 2018

Die Wolkenfischerin

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Titel: Die Wolkenfischerin

Autor: Claudia Winter

Verlag: Goldmann

Genre: Liebesroman

Seitenanzahl: 400

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Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat - bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten - und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec...(Quelle: Klappentext)

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Claudia Winter`s Roman „Die Wolkenfischerin“ lässt sich angenehm lesen. Die Beschreibungen sind so, dass man sich gut gedanklich an die Schauplätze des Geschehens hinein versetzen kann. Die Geschichte hat mich mit den tollen Wortschöpfungen manchmal zum Schmunzeln gebracht.

Jedoch davon abgesehen, konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, eher eine Art moderne Märchengeschichte. Es war vieles dann doch vorhersehbar und nicht wirklich mitreißend, eher teils etwas fade und flach. Da hatte ich mir mehr erhofft, zumal ich vorher viele unwahrscheinlich positive Meinungen gehört und gelesen habe. Auch fand ich hier zu viele Klischees die bedient wurden und es fehlte es mir an echtem französischen Lebens - Charme.

Positiv erwähnenswert sind die guten Rezeptideen am Ende des Buches, das hat mir wirklich gut gefallen. Da kann man sicher das eine oder andere ausprobieren.


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Auch wenn ich gerne mal ein romantisches Buch lese, konnte mich „Die Wolkenfischerin“ leider nicht überzeugen.

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Donnerstag, 18. Januar 2018

Im Himmel wurde ich heil

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Titel:  Im Himmel wurde ich heil

Autor: Paul J.Pastor / Steven R. Musick

Verlag: Brunnen

Genre: christliche Literatur/ Biografien und Erinnerungen

Seitenanzahl:

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Steven Musick ist 19 Jahre alt, als er ein Nahtod-Erlebnis hat: Nach einer allergischen Reaktion ist er ins Koma gefallen. Fünf Wochen rechnen seine Ärzte nicht damit, dass er noch einmal ins Leben zurückkehrt. Was vorausging: Steven ist ohne sein Wissen bei der US-Marine mit einem Schweinegrippe-Virus infiziert worden. Was heute verboten ist, bringt den jungen, sportlichen und überaus intelligenten Rekruten in eine lebensbedrohliche Situation.
In den fünf Wochen seines Komas ist Steven Musick bei Jesus im Himmel. Jesus spricht lange mit ihm. Musick erlebt seine unbegreifliche, tiefe Liebe und einen Frieden, wie es ihn in dieser Welt nicht gibt. Zehn Jahre kann er nicht über seine Erfahrungen im Koma sprechen, weil sie so unglaublich intensiv und anders waren als alles, was er in seinem irdischen Leben kannte. Hier schildert er die intensive Begegnung mit Jesus und seine Erfahrungen der inneren und äußeren Heilung.
Musick hat erlebt, dass Jesus uns so nahe ist wie nur irgendjemand. Dass er jederzeit handeln und auf Gebete und Schritte im Glauben reagieren will. Musick wirbt deshalb leidenschaftlich dafür, dass wir hier und jetzt mit Jesus rechnen und uns durch nichts entmutigen lassen.
Steven Musick lebte schon vor seiner Nahtod-Erfahrung in einer besonderen Wachheit für Gottes Wirken. Seitdem kann er immer wieder für Menschen beten, die krank oder in Not sind. Manchmal erfährt er im Traum, dass jemand ein bestimmtes Problem hat. Im Glauben kommt es meist nicht auf große Taten an, sondern auf kleine Schritte, betont er. (Quelle: Klappentext)

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Das Cover finde ich wundervoll und sehr anschaulich gestaltet, es zeigt dem Leser direkt, worum es in dem Buch geht. In der Mitte der Weg, der links und rechtsseitig das Wasser teilt und auf ihm die Person, die auf den Himmel und das Licht zu läuft. Ich glaube passender könnte das Cover nicht zu dem Thema sein und auch die Farben sind sehr angenehm.

Das Buch selbst ist in drei Teile gegliedert. Ich finde die Aufteilung wirklich sehr gut. Der erste Teil beschreibt sein Leben bis zu dem Tag, wo eine allergische Reaktion plötzlich alles für immer verändert. Im zweiten Teil berichtet Steven über sein Leben nach der Rückkehr ins Leben und ebenso von einer Wiederholung seines Erlebnisses im Himmel. Im letzten Teil beschreibt der Autor seine himmlischen Erlebnisse auf Erden und lädt den Leser ein, selbst den Himmel bereits hier und jetzt auf der Erde im Alltag zu erleben.

Das Buch ist flüssig und mitreißend geschrieben, eigentlich will man es gar nicht aus der Hand legen, andererseits musste ich es aber mehrfach aus der Hand legen, weil es mich mit so vielen positiven Gedanken inspiriert hat und man das Gelesene erstmal in aller Ruhe verarbeiten muss. Manche Abschnitte habe ich bereits mehrfach gelesen, nicht weil es unverständlich war, sondern weil ich darin wunderbar wertvolle und hilfreiche Dinge entdeckt habe.

Steven Musick ist aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses fest davon überzeugt, dass er ins Leben zurück geschickt wurde, um den Menschen von seinem Erlebnis zu berichten. Er lässt den Leser teilhaben, an seinem Erlebnis im Himmel und möchte jeden auffordern, Gottes Nähe im Alltag zu erleben und einen Blick für solche Situationen zu bekommen. Sehr schön fand ich hier die Stelle " Gott redet auf hunderte Arten zu uns, unter anderem durch Träume, Gefühle und das Lesen der Bibel."

Der Autor beschreibt sehr offen, seine Kindheit und im späteren Verlauf die Zeit bei der Marine, die verschiedenen Probleme, gerade auch in Bezug auf seine Krankheit.

Im zweiten Teil des Buches geht es sehr viel um Stevens Erlebnisse des Alltags, wo Gott unmittelbar wirkt und der Himmel zum Greifen nahe ist. Für diese Momente findet er eine einzigartige Bezeichnung – er nennt diese Erlebnisse „Himmelskugeln“. Die Aussage, dass sie reale Phänomene sind, in denen die normalen Gesetze von Raum und Zeit unter Umständen vorrübergehend außer Kraft gesetzt werden, finde ich sehr gut und auch treffend aus eigener Erfahrung. Er unterlegt dies mit einigen Beispielen von „Himmelskugeln“

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Mit „ Im Himmel wurde ich heil“ hat der Autor ein Buch verfasst, was deutlich mehr ist als eine Beschreibung einer Nahtod-Erfahrung. Es ist wundervoll hilfreich um sich mit dem Glauben und der Frage, wie kann ich Gott im Alltag erleben und den Himmel bereits hier auf Erden erleben auseinanderzusetzen. Man kann Steven Musick einfach nur danken, dass er Paul Pastor mit seiner Art überzeugen konnte, dieses Buch zu schreiben. Nicht zuletzt finde ich es sehr gelungen, dass in dieses so ernste Thema Humor eingebunden ist, wo man dann kurzzeitig tatsächlich schmunzeln muss.


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Der Autor hat mich mit seinem Erlebnisbericht tief berührt. Ich kann meine Erwartungen die ich zu Beginn hatte gar nicht so recht festlegen, ich hatte wohl noch detaillierteres zu dem Erlebnis im Himmel erwartet. Auf keinen Fall hatte ich jedoch erwartet, dass Gott so direkt und persönlich für mich wird und mir hier so viel durch Stevens Geschichte zu sagen hat. Mit der Kernaussage, dass Gott jeden hier in seinem „Team“ gebrauchen möchte, so unwichtig er sich auch selbst hält, macht er jeden von uns unendlich wertvoll. Stevens Lebensgeschichte in diesem Buch ist für mich ein wahrer Segen geworden und ich glaube, genau hierfür müsste er den Weg zurück durch den blitzend hell leuchtenden Tunnel reisen, damit jeder den Himmel auf Erden erleben kann.


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Samstag, 13. Januar 2018

Unter dem Mitternachtsmond

Unter dem Mitternachtsmond


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Titel:  Unter dem Mitternachtsmond

Autor: Elisabeth Büchle

Verlag: Gerth Medien

Genre: christliche Literatur/ Roman

Seitenanzahl: 208

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Mit ihrem dritten Weihnachtsroman „Unter dem Mitternachtsmond“ nimmt die Autorin den Leser mit in die Geschichte von Patrick und seinem siebenjährigen Sohn Leo. Durch einen tragischen Autounfall starb Patricks Frau. Seitdem lebt er in der ständigen Angst und Sorge, dass auch Leo etwas zustoßen könnte. Abhilfe schaffen soll hier in Umzug auf einen alten abgelegenen Gutshof im idyllischen Schwarzwald. Neben dem Eigentümer lebt dort auch seit kurzem die unkonventionelle Künstlerin Debora. Der kleine Leo hat Debora direkt ins Herz geschlossen. Jedoch dauert es nicht lange, da geraten Patrick und Debora aneinander…



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Für mich war es der erste Roman der Autorin. Auch wenn die Geschichte eine lockere Verbindung zu den vorherigen Geschichten hat, ist hier die Handlung für sich abgeschlossen, sodass ich problemlos in die Geschichte einsteigen konnte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, nicht zu ausschweifend und auch die Gefühle und Empfindungen die beschrieben werden, sowie die Liebeszenen, sind nicht irgendwie kitschig romantisch, sondern mit leichten Worten einfach schön und verzaubernd geschildert. Ein kurzweiliger Wohlfühlroman, eingebettet in eine wundervolle winterliche Atmosphäre, der mir mit seinem Charme sehr ans Herz gegangen ist. Auch wenn das Ende absehbar war, finde ich die Liebesgeschichte rundum gelungen.

Patrick und Leo beziehen den Ostflügel des Gutshofes und Debora lebt und arbeitet mit ihrer Künstlerwerkstatt im Westflügel des Gebäudes. Leo findet sie von Anfang an sympathisch doch mit Patrick kommt es schnell zu ersten Schwierigkeiten. Debora ist ihm suspekt und an eine neue Nachbarin hatte er andere Erwartungen… und dann noch ihre seltsamen Ausflüge nachts in den Garten. Trotz allem zieht ihre tolle Ausstrahlung und ihre Schönheit in an. Jedoch scheint jeder große Narben aus der Vergangenheit mit sich zu tragen.

Umso mehr man in die Geschichte steigt, desto mehr stellt sich die Frage, ob die Narben die jeder mit sich trägt geheilt werden können.

Die Charaktere der Protagonisten sind gut beschrieben und man fühlt mit ihnen förmlich alle ihre Emotionen mit, man hofft, fiebert mit und spürt Freude, Trauer und Schmerz.

Die Geschichte zeigt auf wundervolle Art, dass es möglich ist Verletzungen, von körperlicher und auch seelischer Art, zu überwinden. Besonders zeigt sie, dass äußere Schönheit vergänglich ist, aber die Schönheit der Seele und des Herzens das ist, was wirklich zählt. Aber es geht auch um Mut. Mut, die Schmerzen und Verletzungen des alten Lebens zurücklassen zu können, Heilung zu finden und die Chance einen Neuanfang zu wagen.

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Für mich war es der erste Roman der Autorin, es wird aber nicht der letzte sein ich habe mir heute nach Beenden des Buches direkt zwei weitere Romane bestellt. Ich habe mich sehr in die winterliche verschneite Landschaft verliebt. Die Geschichte ist herzerwärmend schön mit einem gelungenen Happy End.

Daher gibt’s von mir eine absolute Leseempfehlung. Ich freue mich auf viele weitere Romane der Autorin.
                

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Samstag, 6. Januar 2018

Winterrosenzeit

Winterrosenzeit

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Titel:  Winterrosenzeit

Autor: Ricarda Martin

Verlag: Knaur

Genre: Liebesroman/ Familiensaga

Seitenanzahl: 480

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Eine zerstörerische Lüge die alles verändert

England im Jahre 1965 und eine überschattete Liebe in der Nachkriegszeit. Zum Ende des Krieges wurde Hildegards Haus in Hamburg völlig zerstört. Ihr blieb nur noch das, was sie am Leib trugen. So beschloss sie, mit Ihrem Sohn Hans-Peter zu ihrer einzigen Angehörigen der Großcousine Doris in die Schwäbische Alb zu gehen. Dort heiratet sie kurze Zeit später den ortsansässigen Bürgermeister und lebt fortan in wohl situierten Verhältnissen. Hans-Peter jedoch versteht sich mit seinem Stiefvater gar nicht gut. An seinen eigenen Vater hat er keine Erinnerungen mehr, ihm bleibt nur die Aussage seiner Mutter, er sei im Krieg gefallen. Mittlerweile studiert er Rechtswissenschaften und hat sich nebenbei auf dem Bau Geld für seinen Herzenswunsch erarbeitet – eine Reise nach England zu einem Konzert der Beatles.

Ginny lebt auf Farringdon Abbey, wo bereits in dritter Generation Rosen gezüchtet werden, diese Zucht soll sie eines Tages übernehmen. Neben der Leidenschaft für die Rosen ist sie auch ein großer Fan der Beatles. Auf der Reise nach England lernt er Ginny und ihre Freunde kennen, die auch zu dem Beatles Konzert wollen. Zwischen den beiden knistert es schnell. Ginnys Familie ist jedoch gegenüber den Deutschen nicht positiv gestimmt, daher brennt in Ginny und Hans-Peter die Frage, ob ihre Liebe überhaupt eine Chance hat. Zu schwer sind die Erinnerungen an den Krieg, Folter und der Verlust der im Krieg gefallenen Angehörigen. Doch dann verändert sich plötzlich alles… eine Lebenslüge die zwei Familien erschüttert…

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In dem Roman „Winterrosenzeit“ entführt Ricarda Martin den Leser mitten in die 6oer Jahre. Direkt zu Beginn fesselt einen die Geschichte und man fliegt nur so durch die Seiten in einem lockeren angenehmen Schreibstil. Die Beschreibungen sind schön, detailliert aber auch nicht zu ausschweifend und man fühlt sich wie live an die Schauplätze des Geschehens versetzt. Ich habe mich seit Beginn in dem Roman rundum wohlgefühlt.    winter

Wer hier eine einfache, romantische Liebesgeschichte lesen möchte, ist hier jedoch falsch. Für jeden Leser der hier mehr wünscht, gibt es eine wundervolle Mischung aus Gefühlen, Spannung und historischen Ereignissen. Der Leser taucht langsam in die Geschichte ein und lernt immer mehr die Familiengeschichten der beiden Protagonisten kennen. Der Spannungsbogen steigt, je tiefer man in die Geschichte eintaucht bis hin zu spannenden kriminellen Ereignissen. Schnell wird klar, dass es hier keine einfache Liebesgeschichte ist, sondern dramatische Familiengeheimnisse aufgedeckt werden. Selbst bis zum Schluss bleibt die Geschichte spannend und endet ganz anders als erwartet.

Die einzelnen Figuren sind detailliert, lebhaft und vielschichtig beschrieben, sodass der Leser sie als authentisch empfindet. Aufgrund guter Recherchen der Autorin sind diese alle gut in den historischen Kontext eingebettet. Auch wenn für den Leser das Geschehen und die Denkweisen der Nachkriegszeit in der heutigen Zeit fast unglaublich erscheinen, bekommt man realistisch die Sichtweisen sowie die politischen Ansichten der damaligen Zeit geschildert. Auch findet sich der eine oder andere Leser mit eigenen Erlebnissen der 60er Jahre wieder oder erinnert sich an Erzählungen der Eltern und Großeltern.

Die Schauplätze des Geschehens sind die Schwäbische Alb, wo Hans-Peter zusammen mit seiner Mutter und dem Stiefvater lebt. Das Verhältnis zu dem Stiefvater ist schwierig und problematisch und Hans-Peter tut alles dafür, schnell sein Studium zu beenden um der Abhängigkeit zu ihm zu entschwinden. Seine Mutter Hildegard ist ihm hier keine große Hilfe, sie ist eher unterwürfig und gibt nach, aus der Abhängigkeit zu ihrem Mann. Susanne, eine enge Freundin, hat sich seit Kindheitstagen in Hans-Peter verliebt, davon ahnt er jedoch nichts. Er hat immer nur eine gute Freundin in ihr gesehen.

Farringdon Abbey ist der Wohnsitz von Ginny und ihrer Familie in England. Liebevoll kümmern sie sich seit vielen Jahren um ihre Rosenzucht. Hans-Peter will sich den Traum von einem Beatles Konzert erfüllen und reist nach England. Beim Trampen lernt er die liebevolle Ginny mit ihrer Clique kennen und schließt sich ihnen an um gemeinsam zu den Beatles zu fahren. Seit dem ersten Treffen ist zwischen Ginny und Hans- Peter etwas Besonderes - es ist Liebe auf den ersten Blick. Hans-Peter ist fasziniert von dem Leben in England, alles scheint freier, lockerer, anders. Überwältigt von den Eindrücken in England reist Hans-Peter heim.

Wieder zu Hause angekommen lässt Hans-Peter der Gedanke keine Ruhe mehr, nach seinem Vater zu forschen. Er reist erneut nach England weil er Ginny wiedersehen möchte, zuvor möchte er bei Ihren Eltern im ihre Hand anhalten und Ihnen offen und ehrlich über das berichten, was seine Nachforschungen zu seinem Vater ergeben haben. Jedoch verändert dieser Besuch auf Farringdon Abbey alles. Als Leser fiebert man förmlich mit Hans-Peter und Ginny mit, ob ihre Liebe eine Zukunft hat und ob das Glück sie findet…

Abgerundet wird diese mitreißende Geschichte durch das wundervoll mit Rosen gestaltete Cover, es ist sehr anschaulich gestaltet. Ich finde es traumhaft schön und es könnte nicht treffender zu dieser Geschichte sein. Auch sehr gut gefällt mir, dass es auf der Rückseite weitergeführt wird.

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Bei diesem wunderschönen „Gesellschaftsroman“ habe ich mich rundum wohlgefühlt. Geheimnisse, die sich Rosenblätter ähnlich entfalten in Zeiten deutscher Nachkriegsgeschichte und mich von der ersten Minute an gefesselt haben. Alle die mehr wollen als einen Liebesroman werden mit „Winterrosenzeit“ viel Freude und wunderbare Lesestunden haben. Das Buch kommt definitiv auf die Liste meiner Lieblingsbücher. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung!


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Weihnachtsgewinnspiel

Ihr Lieben bis Weihnachten ist es nicht mehr weit …                                       … und daher gibt es ein Weihnachtsgewinnspiel auf ...